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Rose
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rotwild, Rehwild vor
Der Perlkranz am unteren Ende der Geweih- oder Gehörnstange, unmittelbar über dem Rosenstock. Ausprägung und Form der Rose fließen in die Trophäenbewertung ein. Beim Abwurf des Geweihs löst sich die Stange unterhalb der Rose vom Rosenstock.
In der Praxis
Die Rose ist der kranzartige Wulst am unteren Ende der Stange, dort wo sie dem Rosenstock aufsitzt. Sie liegt damit knapp über der Trennzone: Abgeworfen wird im oberen Rosenstock, sodass die Rose an der Abwurfstange bleibt und der Rosenstock am Schädel zurück. Wer eine Abwurfstange findet, hält die Rose in der Hand.
Bei der Trophäenbewertung nach den international gebräuchlichen Regeln zählt sie mit. Beim Rehbock werden Rosen und Perlung mit je bis zu vier Punkten bewertet, beim Rothirsch werden die Rosenumfänge gemessen. Eine kräftige, geschlossene Rose gilt dabei als Zeichen eines reifen Stückes.
Rosen tragen sowohl Rehbock als auch Rothirsch — der Ausdruck ist nicht auf eine Art beschränkt. Beim Ansprechen im Revier hilft die Rose allerdings wenig: Auf Entfernung ist sie kaum zu beurteilen, und was sie über das Alter sagt, sagt die Erscheinung des ganzen Stückes zuverlässiger.
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