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Gams tot
Totsignal aus der Kategorie Totsignale · englisch Dead Chamois
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„Gams tot“ gehört zu den Totsignale des Jagdhorns. Die Totsignale erweisen dem erlegten Wild die letzte Ehre. Für jede Wildart gibt es ein eigenes Signal, das am Ende des Jagdtages beim Verblasen der Strecke erklingt. Sie zählen zu den festlichsten Stücken des jagdlichen Brauchtums und benennen die Wildart, die auf der Strecke liegt.
Bedeutung und Verwendung
„Gams tot“ ist das Totsignal für erlegtes Gamswild und Teil der offiziellen DJV-Sammlung. Der Verbreitungsschwerpunkt des Gamswildes liegt im Alpenraum und in einzelnen Mittelgebirgen.
Gamswild zählt zum Schalenwild und trägt Krucken, also bleibende Hörner, die nicht abgeworfen werden. Beide Geschlechter tragen sie, weshalb die Kruckenform allein zur Geschlechtsbestimmung nicht genügt. Der Gamsbock heißt Bock, die Gamsgeiß Geiß, das Junge Kitz; die Brunft dauert ungefähr von Ende Oktober bis Mitte Dezember.
Nach der in Deutschland verbreiteten Streckenordnung zählt Gamswild zum Hochwild. Die Bergjagd bringt einen eigenen Rahmen mit; die Ausgestaltung des Brauchtums unterscheidet sich dabei regional.
Weitere Totsignale
Hase tot Hirsch tot Kaninchen tot Marderhund tot Muffel tot Raubwild tot Reh tot Sau tot Seehund tot Wisent tot alle Totsignale →
Jagdsignale hören und lernen – die App
„Gams tot“ und alle weiteren Signale lassen sich in der App anhören – beliebig oft, auch offline im Revier. Dazu ein Prüfungstrainer, der abfragt, bis es sitzt.
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