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Raubwild tot
Totsignal aus der Kategorie Totsignale · englisch Dead Robbery
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„Raubwild tot“ gehört zu den Totsignale des Jagdhorns. Die Totsignale erweisen dem erlegten Wild die letzte Ehre. Für jede Wildart gibt es ein eigenes Signal, das am Ende des Jagdtages beim Verblasen der Strecke erklingt. Sie zählen zu den festlichsten Stücken des jagdlichen Brauchtums und benennen die Wildart, die auf der Strecke liegt.
Bedeutung und Verwendung
„Raubwild tot“ ist ein gruppenbezogenes Totsignal für erlegtes Haarraubwild. Beim DJV steht es im Anhang unter den weiteren gebräuchlichen Signalen, nicht in der offiziellen Hauptreihe. Nach örtlicher Praxis kann es verwendet werden, wenn Raubwild auf der Strecke liegt, für das kein eigenes Signal gebräuchlich ist, oder wenn mehrere Arten gemeinsam verblasen werden.
Zum Haarraubwild zählen unter anderem Fuchs, Dachs, Marder, Iltis und Marderhund; je nach heutiger Terminologie kommen weitere Arten hinzu, etwa Waschbär, Mink oder Wildkatze. Rechtsstatus und Bejagbarkeit unterscheiden sich nach Staat und Bundesland; maßgeblich sind die jeweils geltenden Vorschriften.
Bei vielen Haarraubwildarten heißen entsprechende Körperteile Fang und Seher, und statt zu setzen wird geworfen; Einzelheiten sind allerdings artspezifisch. Für den Fuchs besteht mit „Fuchs tot“ ein eigenes Signal in der Hauptreihe.
Weitere Totsignale
Reh tot Sau tot Seehund tot Wisent tot Auerhahn tot Bär tot Damhirsch tot Damwild tot Elch tot Fasan tot alle Totsignale →
Jagdsignale hören und lernen – die App
„Raubwild tot“ und alle weiteren Signale lassen sich in der App anhören – beliebig oft, auch offline im Revier. Dazu ein Prüfungstrainer, der abfragt, bis es sitzt.
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