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Marderhund tot
Totsignal aus der Kategorie Totsignale · englisch Dead Racoon Dog
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„Marderhund tot“ gehört zu den Totsignale des Jagdhorns. Die Totsignale erweisen dem erlegten Wild die letzte Ehre. Für jede Wildart gibt es ein eigenes Signal, das am Ende des Jagdtages beim Verblasen der Strecke erklingt. Sie zählen zu den festlichsten Stücken des jagdlichen Brauchtums und benennen die Wildart, die auf der Strecke liegt.
Bedeutung und Verwendung
„Marderhund tot“ ist ein Totsignal jüngeren Datums. Als Verfasser wird Herbert Dehmel genannt, Kammervirtuose und Begründer des Parforcehorncorps „Diana“ Gera; er starb 2002.
Der Marderhund ist ein Neozoon: ursprünglich in Ostasien beheimatet, in Osteuropa ausgesetzt und von dort nach Mitteleuropa eingewandert. Er zählt zum Haarraubwild und ähnelt im Aussehen eher einem Waschbären als einem Marder, gehört aber zu den Hundeartigen. Anders als der Fuchs hält er bei ungünstiger Witterung eine Winterruhe.
Einzuordnen ist das Signal als inoffiziell: Stübner führt die Totsignale für Marderhund und Waschbär ausdrücklich außerhalb der offiziellen Sammlung. Für weitere neu hinzugekommene Arten sind ebenfalls Signale entstanden, etwa für Nutria; aus Polen ist daneben ein Signal für Wolf und Luchs verzeichnet, das nicht zur deutschen Sammlung gehört.
Weitere Totsignale
Muffel tot Raubwild tot Reh tot Sau tot Seehund tot Wisent tot Auerhahn tot Bär tot Damhirsch tot Damwild tot alle Totsignale →
Jagdsignale hören und lernen – die App
„Marderhund tot“ und alle weiteren Signale lassen sich in der App anhören – beliebig oft, auch offline im Revier. Dazu ein Prüfungstrainer, der abfragt, bis es sitzt.
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