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Hase tot
Totsignal aus der Kategorie Totsignale · englisch Dead Rabbit
▶ „Hase tot“ in der App anhören
Zu diesem Signal gibt es ein Notenblatt in der App: Jagdsignale mit Noten →
„Hase tot“ gehört zu den Totsignale des Jagdhorns. Die Totsignale erweisen dem erlegten Wild die letzte Ehre. Für jede Wildart gibt es ein eigenes Signal, das am Ende des Jagdtages beim Verblasen der Strecke erklingt. Sie zählen zu den festlichsten Stücken des jagdlichen Brauchtums und benennen die Wildart, die auf der Strecke liegt.
Bedeutung und Verwendung
„Hase tot“ ist das Totsignal für den erlegten Feldhasen und Teil der offiziellen DJV-Sammlung. Verwendet wird es, wenn Feldhasen auf der Strecke liegen.
Der Hase bringt eine eigene Wortwelt mit, die sich von der des Schalenwildes deutlich unterscheidet: Er hat Löffel statt Lauscher, Seher statt Lichter, eine Blume statt eines Wedels und Läufe, deren Hinterläufe Sprünge heißen. Er setzt seine Jungen und ruht in der Sasse, einer flachen Mulde im Boden. Beim langsamen Fortbewegen rutscht beziehungsweise rückt oder fährt er.
Zur Gruppe der Niederwild-Totsignale in der DJV-Hauptreihe gehören daneben „Reh tot“, „Fuchs tot“, „Kaninchen tot“ und „Flugwild tot“; „Fasan tot“ steht im Anhang. Nach der in Deutschland verbreiteten Streckenordnung folgt Niederwild hinter dem Hochwild.
Weitere Totsignale
Hirsch tot Kaninchen tot Marderhund tot Muffel tot Raubwild tot Reh tot Sau tot Seehund tot Wisent tot Auerhahn tot alle Totsignale →
Jagdsignale hören und lernen – die App
„Hase tot“ und alle weiteren Signale lassen sich in der App anhören – beliebig oft, auch offline im Revier. Dazu ein Prüfungstrainer, der abfragt, bis es sitzt.
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