Jagdsignale

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Jägersprache mit T

34 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.

Talg

Andere Bezeichnung für Feist (Fett).

Tauschlag

Fährte oder Spur in einer taunassen Wiese

Teller

Die Ohren des Schwarzwildes

Tellereisen

Eine Fangvorrichtung für Raubwild mittels Trittplatte dessen Gebrauch nicht mehr zugelassen ist.

Terzel

Der männliche Greifvogel

Tier

Das weibliche Stück Elch-, Rot- oder Damwild, soweit es nicht mehr ein Kalb ist.

Tierhaken

Die Grandeln des Rottieres

Tiffe

Bezeichnung für den weiblichen Fuchs

Tiro!

Zuruf an den Schützen, wenn Federwild aufsteht oder angestrichen kommt. Er bedeutet:"Schieße hoch!".

Tontaube

Eine Scheibe aus Ton zum Übungsschießen, die aus Wurfautomaten in die Luft geworfen und mit Schrot beschossen wird.

Totengräber

Ein Hund, der Niederwild verscharrt, statt es zu apportieren.

Totenwacht

Der Brauch bei der Einzeljagd, dem Wild die letzte Ehre zu erweisen. Die Totenwacht ist mit der Streckenlegung bei einer Gesellschaftsjagd vergleichbar.

totverbellen

"Herbeirufen" des Jägers durch den Hund, wenn er das verendete Stück Schalenwild bei der Nachsuche gefunden hat.

totverweisen

Heranführen des Jägers an das erlegte Stück. Durch auffällige Benehmen oder dem Bringsel signalisiert der Hund dem Jäger, dass er fündig geworden ist.

traben

Die mittlere Gangart bei Wolf, Fuchs und Dachs, die beim Schalenwild dem Trollen enspricht.

Tracht

Der sich entwickelnde Embryo im Tragesack.

trächtig

Nur für niederes Haarwild und Hund gebräuchlich, wenn sie tragen.

tragen

Ein anderer Begriff für trächtig sein.

Träger

Hals bei allen Hirscharten

Tränengrube

Die Höhlung unterhalb der Lichter beim Rotwild. Das ausgeschiedene Exkret nennt man Hirschträne oder Hirschbezoar.

Transmission

Beschreibt die Lichtdurchlässigkeit. Gemessen werden ein- und austretende Lichtmengen mit Normallichtart einer Optik. Es gibt einen Wert für Tages- und einen für Dämmerungslicht.

treiben

Das Aufscheuchen von Wild durch Treiber oder Hunde, um es vor die Schützen zu treiben.

Treiben

Ein abgegrenzter Revierteil, der bei der Treibjagd von Treibern durchgegangen wird – und zugleich der Vorgang selbst. Beginn und Ende werden mit dem Jagdhorn angezeigt: Anblasen des Treibens eröffnet, Das Ganze beendet es.

Treiber

Jäger und Jagdhelfer, die ein Treiben erst möglich machen.

Treiberwehr

Eine Gruppe von Treibern

Treibjagd

Bezeichnung für alle Jagdarten, bei denen Jäger, Schützen und Treiber samt Hunden zusammenwirken.

trensen

Lautäußerung des Rothirsches während der Brunft, wenn er einen Nebenbuhler von einem weiblichen Stück vertreiben will. Auch knörren genannt.

Triller

Ein Teil der Balzarie beim Auerhahn. Es ist das schnelle Knappen vor dem Hauptschlag

Tritt

Der einzelne Abdruck eines Laufes in der Fährte, Spur oder einem Geläuf bzw. die Füße der Hühner, Tauben und kleineren Vögel.

Trittsiegel

Der Tritt des Schalenwildes.

trollen

Traben des Schalenwildes

trommeln

Das Klopfen mit den Hinterläufen auf den Boden, wenn Hase oder Kanin eine Gefahr vermuten bzw. das Schlagen des Hasens mit den Vorderläufen auf einen Feind oder Rivalen.

Trosch

Der Federbusch auf der Falkenkappe.

Trupp

Einige Stücke Rotwild, die sich zusammengeschlossen haben. Die bekanntere Bezeichnung ist Rudel.

Zum Anhören: die App

Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.

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