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Jägersprache mit L
46 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.
laden
Eine Patrone in den Gewehrlauf schieben.
Ladung
Die Geschoß- und Pulvermenge in einer Patrone
Lager
Die Stelle, auf der Hase, Kaninchen oder eine Kette Rebhühner gelegen haben bzw. der Kessel beim Scharzwild
lagern
Wild macht sich nieder bzw. Fallen aufstellen
Lagerschnepfe
Eine Waldschnepfe, die hierzulande überwintert.
Lamm
Ein junges Stück Muffelwild im ersten Lebensjahr.
lämmern
Das Gebären beim Muffelwild
Lampe
Scherzhafte Bezeichnung für den Hasen
lancieren
Der Schweißhund lanciert, wenn er bei einer Nachsuche auf der Wundfährte eine gesunde Fährte kreuzt.
Langschnabel
Scherzhafte Bezeichnung für den Vogel mit dem langen Gesicht - die Waldschnepfe.
Lapin
Aus dem Französischen stammende Bezeichnung für das Wildkaninchen. Der Ausdruck ist vor allem im Pelzhandel gebräuchlich, wo Kaninchenfell als Lapin gehandelt wird.
Lappen
Bindehaut zwischen den Zehen des Wassergeflügels, bei dem sie geteilt ist.
Latschen
Der Fuß der Wasservögel, auch Ruder genannt.
Lauf
Die Bezeichnung für das Bein des Haarwildes
Lauf
Teil des Gewehres, welcher dem Geschoß (Kugel) oder den Geschossen (Schrote) zur vorgesehenen Flugbahn bzw. -richtung nach dem Abschuß "verhilft".
laufen
Hase, Kaninchen, Biber und niederes Haarraubwild bewegen sich fort.
läufig
Eine Hündin in der Hitze
Laufschiene
Metallene Schiene zwischen zwei Gewehrläufen oder oberhalb eines Laufes, auf der die Visierung angebracht ist.
Lauscher
Die Ohren des Schalenwildes, außer beim Schwarzwild, die Teller genannt werden.
Laut
Gebell des Hundes, z.B. Standlaut, Hetzlaut, Sichtlaut
Lecker
Die Bezeichnung für die Zunge des Schalenwildes, außer beim Schwarzwild, die Zunge genannt wird.
Lecklein
Fährtenzeichen beim Hirschen, wenn er mit der Spitze des Hinterlaufes ein kleines Loch macht.
Leder-
-gehörn bzw. - geweih - ein Gehörn oder Geweih, dessen Bast nicht abgefegt wurde, sondern an den Stangen fest angetrocknet ist.
leer
Wild und Hund, wenn sie hungrig sind bzw. ein weibliches Stück Haarwild nach dem Gebären.
Lefze
Die Lippe des Raubwildes und des Hundes
Leier
Der Schwanz des Birkhahns
Leitgams
Die Gams, die ein Rudel führt.
Leithund
Jagdhund, der zum Bestätigen des Hirsches eingesetzt wird.
Leittier
Das weibliche Stück Rot- oder Damwild, das ein Rudel anführt.
Lichter
Die Augen des Schalenwildes
Lichtstärke
Quadrat des Durchmessers der Austrittspupille einer Optik. Der Wert allein sagt entgegen der Werbung jedoch wenig über die Sehleistung in der Dämmerung oder Nacht aus.
liegen
Ein Gewehr (z.B. Schaftlänge) paßt zu den Körpermaßen eines Schützen.
liegen
Hasen, Enten u.a. sind an einem bestimmten Ort vorhanden
Lietze
Scherzhafte Bezeichnung des Bläßhuhns
Locke
Ein Instrument zum Nachahmen der Lautäußerungen von Federwild
locken
Lautäußerungen von allem Federwild bzw. der Gebrauch der Locke
Löffel
Die Ohren vom Hasen und Kanin
Löffler
Ein junger Damhirsch, der noch keine ausgeprägten Schaufeln am Ende des Geweihes und nur löffelartige Ansätze geschoben hat.
lösen
Die Bezeichnung, wenn Haarwild und Hunde koten.
Losung
Die Exkremente des Wildes, außer bei Greifvögeln, die Geschmeiß hinterlassen.
Luder
Jedes tote Tier, mit dem Jäger Raubwild und Raubzeug anlocken.
Luderplatz
Der Ort, an dem Luder ausgelegt wird.
Luderschacht
Meist künstlich angelegter Schacht zum Ausbringen von Luder.
lüften
Öffnen der Bauchdecke bei einem erlegten Stück Schalenwild ohne das Gescheide und Geräusch zu berühren.
Lunte
Der Schwanz beim Fuchs und dem Haarraubwild, das eine buschige Rute hat - auch Fahne genannt.
Luser
Andere Bezeichnung für Lauscher
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Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
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