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Jägersprache mit G
50 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.
Gabelhuhn
Bezeichnung für ein junges Rebhuhn, solange sein Stoß nur die äußeren Feder aufweist.
Galgen
Auch Hühnergalgen genannt, ist ein Bündel von Lederschlingen, in die erlegtes Federwild geschleift werden.
Gallenblase
Das zum Gescheide eines Wildtieres zählende Organ darf nie für Wildgerichte verwendet werden und muss vorsichtig von der Leber entfernt werden, da sonst das ganze Gericht bitter und ungenießbar wird.
Gatter
Ein Zaun, der land- und forstwirtschaftliche Kulturen schützt
Geäfter
Nach hinten stehende Klauen oberhalb der Schalen beim Schalenwild
Gebäude
Die Körperform des Hundes
Gebiß
Die Zähne des Haarraubwildes und des Hundes
Gebräch
Der Boden, der vom Schwarzwild aufgewühlt wurde.
Gebrech
Der Rüssel des Schwarzwildes
Gefäß
Der Griff des Hirschfängers
Gefege
Der abgefegte Bast des Gehörnes oder des Geweihs
geflügelt
Ist Federwild, wenn es von einem Schuss in die Schwingen getroffen worden ist
Gegenfährte
Schalenwild wechselt auf seiner Fährte wieder zurück
gehakelt
Die Form der nach hinten gekrümmten oberen Enden der Gamskrucke
Geheck
Die geworfenen Jungen beim Haarraubwild bzw. die ausgefallenen Jungen bei Wasservögeln
Gehege
Ein eingegattertes Gebiet, in dem Wild gehalten wird
Gehöre
Die Ohren des Raubwildes und des Murmeltieres
Gehörn
Der Kopfschmuck des Reh- und Steinbockes
Geiß
Die Bezeichnung für das weibliche Stück Reh-, Gams- und Steinwild
Geläuf
Die Spuren bei allem Federwild. Bei Auerhahn und Trappe auch Fährte genannt
Geläut
Das Bellen mehrerer Hunde, wenn sie auf eine Fährte oder Spur jagen
Gelege
Sämtliche Eier einer Brut. Das Nest samt der darin befindlichen Eier.
gerade
Die Bezeichnung für ein Gehörn oder Geweih, dessen Stangen jeweils die gleiche Endenzahl aufweisen
Geräusch
Herz, Lunge, Leber und Nieren des Schalenwildes. Das Geräusch steht als kleines Jagdrecht dem zu, der das Stück Wild aufbricht.
gerecht
Ist alles, das den Regeln des Weidwerks entspricht.
gering
Bezeichnung für schwach, klein oder jung
Gesäuge
Die Zitzen allen Haarwildes und des Hundes
Gescheide
Eingeweide des Wildes
Geschirr
Die Sammelbezeichnung für Geschüh, Drahlen, Fesseln und Bellen des Beizvogels.
Geschlechterverhältnis
Das zahlenmäßige Verhältnis von männlichen zu weiblichen Stücken einer Wildart in einem bestimmten Gebiet.
Geschleif
Ist ein ausgetretener Pfad vor der Einfahrt zum Dachsbau
Geschlinge
Andere Bezeichnung für Därme
geschlossen
Ein Fährtenzeichen: die Schalen sind beim Ziehen dicht zusammengedrückt.
Geschmeiß
Der Kot von Greifvögeln und Reihern
Geschröte
Die Hoden des Haarraubwildes und des Hundes
Gesellschaftsjagd
Eine Jagdform, die auf dem Zusammenwirken von mehreren Jägern und/oder Jagdhelfern beruht
Gesperre
Die Gesamtheit der Jungen und Alten bei Waldhühnern und Fasanen
Gestüber
Der Kot des zum Niederwild gehörenden Federwildes
Gewaff
Die oberen (Haderer) und unteren (Hauer, Gewehre oder Wetzer) Eckzähne des Keilers bzw. die Krallen der Greifvögel.
Gewehre
Die Hauer (unteren Eckzähne) des Keilers.
Geweih
Kopfschmuck aller Hirscharten
Gewölle
Bei Greif- und Beizvögeln durch den Schnabel herausgewürgte, unverdaute Nahrungsreste in Ballenform
gezogen
Ist ein Gewehrlauf, wenn er Felder und Züge hat (Büchsenlauf).
glatt
Ist ein Gewehrlauf, wenn er keine Züge hat (Flintenlauf)
Grandeln
Die Eckzähne im Oberkiefer des Rotwildes, teilweise auch bei Dam- und Rehwild vorkommend
greifen
Das Fassen von Wild durch den Hund bzw. das Greifen und Halten der Beute beim Beizsperber, -habicht und - adler
Grenzneid
Eine Haltung eines Pächters oder Beständers, wenn er mit Vorliebe an der Reviergrenze jagd, weil er seinem Nachbarn nicht das Wild gönnt.
Grimbart
Bezeichnung für den Dachs
grob
Ausdruck für stark (nur beim Schwarzwild)
gründeln
Das Suchen der Enten nach Nahrung unterhalb der Wasseroberfläche
Zum Anhören: die App
Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
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