Jagdsignale

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Jägersprache mit F

66 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.

Fächer

Der Stoß des Auerhahns

Fädlein

Ein Fährtenzeichen, es ist die Verlängerung des Näsleins.

Fähe

Das weibliche Tier des zur Niederwildjagd gehörenden Haarraubwildes.

Fährte

Die Abdrücke der Schalen bei allem Schalenwild. Ein einzelner Abdruck heißt Tritt oder Trittsiegel. Eine Reihe von Tritten ergibt eine Fährte.

fährten

Eine Fährte suchen bzw. sehen

fährtengerecht

Bezeichnet einen Jäger, der mit allen Fährten und Spuren vertraut ist.

fährtenlaut

Ist ein Hund, der geschnallt auf einer warmen Fährte laut jagd.

fährtensicher

Ist ein Hund, wenn er der Fährte sicher folgen kann.

Fährtenzeichen

Bezeichnen die Zeichen einer Fährte, aus der Schlüsse über die Art und Stärke des Wildes gezogen werden können. Einige Fährtenzeichen sind der Abtritt, der Beitritt, das Zurückbleiben, das Übereilen, die Afterklauen, der Schrank, die Schrittweite oder die Stärke des Trittes.

Falknerhandschuh

Ein Stulpenhandschuh aus starkem Leder, der zum Schutz der Hand vor den Klauen des Beizvogels dient.

Falknertasche

Besonders geformte Tasche zum Unterbringen von Falknereigerätschaft und Beute, die rechts vom Körper getragen wird.

Fallbaum

Ein dürrer Baum bei der Krähenhütte zum Einfallen der angelockten Vögel

Falle

Ist die Fangvorrichtung für alles Raubwild und Raubzeug

fallen

Das natürliche Sterben beim Hochwild bzw. das Hineinspringen von Otter und Biber ins Wasser

Fallwild

Wild, das auf natürliche Weise oder Aufgrund von Verletzungen verendet.

fängisch

Ist eine zum Fang gestellte, gespannte und entsicherte Fangvorrichtung.

Fangklaue

Der hintere Zeh des Beizvogels

Fangschuß

Ist der Schuß auf kurze Entfernung, mit dem angeschweißtes oder krankes Wild getötet wird.

Fangzähne

Die Eckzähne des Haarraubwildes und des Hundes

faseln

Der Jagdhund faselt, wenn er herumsucht, ohne die Fährte oder die Spur finden zu können.

fauchen

Lautäußerung des kleinen Haarraubwildes im Zorn oder bei Gefahr

Federwild

Ist die Sammelbezeichnung für alle jagdbaren Vogelarten. Bezeichnet die, dem Jagdrecht unterliegenden, Vögel (Aves). Merkmale allen Federwildes sind Flügel, Federn und ein Schnabel.

fegen

Das Abstreifen des Bastes vom Geweih oder Gehörn an jüngen Stämmen und Zweigen

fehlen

Eine andere Bezeichnung für das Vorbeischiessen

Feist

Das Fett auf dem Wildbret bei allem Schalenwild, außer beim Schwarzwild

Feisthirsch

Bezeichnung für den Hirschen im Zeitraum vom Fegen bis zum Beginn der Brunft

Feistzeit

Die Zeit vom Fegen bis zur Brunft. In dieser äsungsreichen Zeit wird der Hirsch sehr feist.

Feld

Die Altersangabe bei Vorstehhunden. Sie stehen nach Vollendung des ersten Lebensjahres im ersten Feld usw.

Feld

Die stehengebliebene Fläche im Inneren des Büchsenlaufes (Vertiefungen=Züge)

Feldhühner

Die Unterfamilie der Glattfußhühner. Hierzu gehören Rebhuhn, Wachtel, Steinhuhn und Rothuhn

Fell

Bezeichnung für die Haut des Bibers

fest

Sind Fuchs und Dachs im Bau, wenn der Erdhund vor ihnen ist.

festmachen

Marder oder Iltis bestätigen bzw. eine Sau wird von Hunden gepackt und festgehalten

Fett

Das Fett bei Hase, Kaninchen, Federwild und allem Raubwild, außer beim Dachs und beim Seehund

Feuchtblatt

Das äußere weibliche Geschlechtsteil bei allem Schalenwild

feuchten

Bezeichnung für nässen bzw. dem fastenden Beizvogel Wasser oder Milch darbieten

Feuchtglied

Das Glied des männlichen Hundes

fiepen

Lautäußerung von Ricke und Kitz

Finder

Hunde, die zum Auffinden und zum Jagen von Schwarzwild eingesetzt werden.

Finger

Die Zehen des Balzfalkens

flehmen

Das Hochziehen der Oberlippe

Flinte

Ein Gewehr mit glatten Läufen, mit dem man Schrote oder Flintenlaufgeschosse verschiesst.

Flintenlaufgeschoß

Großes Einzelgeschoss in zylindrischer Form, das aus Flintenläufen verschossen wird.

Flucht

Ein weiter Sprung vom Schalenwild

flüchten

Die schnellste Gangart des Haarwildes

flügellahm

Ein Vogel, wenn er wegen einer Verletzung seiner Flügel nicht mehr fliegen kann.

flügeln

Den Flügel des Federwildes durch einen Schuß verletzen.

Flugwild

Andere Bezeichnung für Federwild

forkeln

-mit dem Geweih oder Gehörn verletzen

Franse

Langes Haar am Behang des Hundes

Fraß

Die Nahrung des Schwarzwildes und des Haarraubwildes

fressen

Haarraubwild, Schwarzwild und Hunde nehmen Nahrung auf

Frettchen

- eine domestizierte, albinotische Iltissart

Frettieren

Mit einem Frettchen im Kaninchenbau jagen

frisch

Eine Fährte oder Spur ist noch warm

frischen

Das Gebären des Schwarzwildes bzw. das Schöpfen bei Schalenwild und dem Hund

Frischling

Stück Schwarzwild im ersten Lebensjahr (Frischlingsbache oder -keiler)

Frischung

Wasser, das vom Schalenwild geschöpft oder dem Hund dargeboten wird.

Frons

Der Nasenfluß bei Beizvüögeln

Fruchtglied

Das Glied des männlichen Haarraubwildes und das des Hundes

führen

Ein Gewehr benutzen.

Führigkeit

Die angewölfte Bereitschaft des Hundes, sich auf seinen Führer einzustellen.

Fuß

Der Fuß bei Trappe und Fasan sowie Beizhabicht und -Sperber

fußen

Waldhühner setzen sich nieder

Futter

Nahrung, die dem Wild oder dem Jagdhund vom Menschen vorgelegt wird, etwa an der Fütterung im Winter. Die Jägersprache unterscheidet dabei genau: Schalen- und Federwild nimmt Äsung auf, Raubwild dagegen Fraß.

Fütterung

Ein Platz, an dem Futter gereicht wird.

Zum Anhören: die App

Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.

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