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Vergrößerung
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdoptik, Waffen und Schießwesen vor
Der Wert einer Optik, der angibt, wievielmal näher ein Objekt durch Fernglas oder Zielfernrohr erscheint. Eine achtfache Vergrößerung lässt Wild in 80 Metern wie aus 10 Metern erscheinen; hohe Vergrößerung verkleinert allerdings Sehfeld und Austrittspupille.
In der Praxis
Für den Ansitz reichen sechs- bis achtfach in aller Regel aus; auf üblichen Schussentfernungen bis etwa 150 Meter lässt sich der Haltepunkt damit sicher fassen. Freihand oder ohne feste Auflage begrenzt ohnehin die eigene Zitterbewegung: Ab etwa zehnfacher Vergrößerung wird sie im Bild deutlich sichtbar und stört mehr, als das größere Bild nützt.
Auf der Drückjagd wird am unteren Ende gearbeitet, also bei ein- bis zweifacher Vergrößerung mit beiden Augen offen. Höher zu drehen ist dort hinderlich, weil Sehfeld und Austrittspupille gleichermaßen schrumpfen: Ein 56-Millimeter-Objektiv liefert bei achtfach sieben Millimeter Austrittspupille, bei sechzehnfach nur noch dreieinhalb.
Auf der Bergjagd hilft ein variabler Bereich beim Ansprechen über größere Distanz, doch auch dort gilt, nur so weit hochzudrehen, wie eine ruhige Auflage vorhanden ist. Bei Hitze und Luftflimmern kann eine niedrigere Vergrößerung das ruhigere und klarere Bild liefern.
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