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Sehfeld
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdoptik vor
Der Wert einer Optik, der angibt, wie viele Meter Breite auf 100 Meter Entfernung überblickt werden. Ein großes Sehfeld erleichtert das schnelle Auffinden des Wildes, besonders bei geringer Vergrößerung und auf Bewegungsjagden.
In der Praxis
Beim Lesen der Datenblätter auf den Bezug achten: Ferngläser geben das Sehfeld meist in Metern auf 1000 Meter an, Zielfernrohre in Metern auf 100 Meter. Ein achtfaches Fernglas mittlerer Bauart liegt üblicherweise bei etwa 120 bis 140 Metern auf 1000 Meter, ein variables Zielfernrohr bei einfacher Vergrößerung häufig um 35 bis 40 Meter auf 100 Meter, bei sechsfacher Vergrößerung nur noch bei rund sieben Metern.
Für die Drückjagd zählt genau dieser weite Wert bei kleinster Vergrößerung: Ein flüchtiges Stück wird beidäugig aufgenommen, mitgeschwungen und muss im Bild bleiben. Wer hier hochdreht, verliert Übersicht und zugleich Austrittspupille.
Beim Ansitz in der Dämmerung oder auf der Bergjagd tritt das Sehfeld hinter Lichtstärke, Transmission und ruhiges Bild zurück. Zu beachten bleibt, dass ein zu kurzer Augenabstand oder eine falsch eingestellte Augenmuschel das nutzbare Sehfeld deutlich beschneidet, besonders bei Brillenträgern.
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