Jagdsignale

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lösen

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Jagdhunde vor

Die Bezeichnung für das Koten von Haarwild und Hunden. Die dabei abgesetzten Exkremente heißen Losung; sie ist ein wichtiges Pirschzeichen beim Bestätigen von Wild im Revier.

In der Praxis

Sich lösen heißt in der engeren Jägersprache: koten. Gemeint sind Haarwild und Hund; beim Hund wird der Ausdruck alltagssprachlich auch weiter gebraucht. Die abgesetzten Exkremente heißen Losung.

Losung ist dabei nicht überall das richtige Wort. Bei Hühnervögeln heißt der Kot meist Gestüber, beim Auerwild jedoch Losung; bei Greifvögeln und Reihern spricht man von Geschmeiß, beim abgetragenen Beizvogel von Schmelz. Nicht dazu gehört das Gewölle: Das sind ausgewürgte unverdauliche Nahrungsreste und kein Kot.

Als Pirschzeichen gibt Losung Anhaltspunkte zu Art, Frische, Nahrung und Raumnutzung, manchmal auch zu Krankheit oder Parasiten. Ohne Labor beweist sie weder das einzelne Stück noch Geschlecht, Alter, Bestandszahl oder Gesundheit. Für die Deutung zählt deshalb nicht der einzelne Fund, sondern die Verteilung im Revier. Beim Hund gehört das Lösenlassen vor der Arbeit zur Routine.

Verwandte Begriffe

bestätigen Haarwild Revier Losung flügellahm Paarhühner

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