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Lauf
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde vor
Die Bezeichnung für das Bein des Haarwildes. Vom Rehbock bis zum Fuchs spricht der Jäger von Vorder- und Hinterläufen; beim Federwild heißen die Beine dagegen Ständer, bei Wasservögeln Latschen oder Ruder.
In der Praxis
Lauf ist der Grundbegriff für das Bein des Haarwildes: Vom Rehbock bis zum Fuchs spricht man von Vorder- und Hinterläufen. An ihnen sitzen beim Schalenwild die Schalen, die dieser Wildgruppe ihren Namen geben. Ausnahmslos gilt der Ausdruck aber nicht.
Beim Bären und bei etlichen Haarraubwildarten heißen die Pfoten auch Branten, Branken oder Pranken. Beim Hasen tragen die besonders kräftigen Hinterläufe zusätzlich den Namen Sprünge — sie sind es, die ihm den Haken und die hohe Fluchtgeschwindigkeit ermöglichen.
Beim Federwild heißen die Beine Ständer. Bei Wasservögeln kommen zwei weitere Ausdrücke dazu, und sie werden nicht überall gleich gebraucht: Ruder bezeichnet je nach Lehrtradition das Bein oder den ganzen Schwimmapparat, Latschen genauer die Schwimmfüße mit Zehen und Schwimmhäuten. Andere Prüfungshilfen behandeln beide als gleichbedeutend. Eine einheitliche Abgrenzung gibt es nicht.
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