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Kitz
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rehwild, Gamswild, Steinwild vor
Das junge Stück des Reh-, Gams- und Steinwildes im ersten Lebensjahr. Beim Rehwild unterscheidet man Bock- und Geißkitze; die Jungtiere der Hirscharten wie Rot- und Damwild heißen dagegen Kälber.
In der Praxis
Kitz heißt das Jungtier im ersten Lebensjahr bei Reh-, Gams- und Steinwild. Bei den Hirscharten — Rot-, Dam- und Sikawild — heißt es dagegen Kalb; das ist eine der Zuordnungen, die in der Prüfung sicher kommen.
Gesetzt wird beim Rehwild im Mai und Juni, regional und mit der Höhenlage verschoben. Angesprochen werden Bockkitz und Geiß- oder Rickenkitz über die sichtbaren Geschlechtsmerkmale. Körperform und Verhalten können Hinweise geben, sichere Geschlechtsmerkmale sind sie nicht. Die Rosenstöcke beginnen sich etwa mit drei Monaten zu entwickeln, also im August oder September; wie früh sie äußerlich auffallen, hängt von der Kondition ab — ein stets sicheres Frühmerkmal ist auch das nicht.
Praktisch heißt das: Wer im Herbst Kitze anspricht, nimmt sich Zeit und sieht mehrfach hin, statt sich auf einen ersten Eindruck zu verlassen.
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