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werfen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde, Raubwild vor
Das Gebären beim Haarraubwild und beim Hund. Die Gesamtheit der Jungen heißt Wurf; beim Wolf, teils auch bei Fuchs und Hund, spricht der Jäger vom Wölfen. Schalenwild dagegen setzt seine Jungen.
In der Praxis
Werfen heißt das Gebären beim Haarraubwild und beim Hund. Es ist einer von fünf Ausdrücken, und welcher gilt, hängt an der Art; die Reihe gehört zum Prüfungsstoff.
Wölfen ist das speziellere Wort, gebräuchlich vor allem bei Wolf, Fuchs und Hund. Setzen gilt für Reh-, Rot-, Dam-, Gams- und Steinwild sowie für Hase, Kaninchen und Murmeltier. Frischen gilt ausschließlich für das Schwarzwild, lämmern für das Muffelwild.
Die Jungen tragen eigene Sammelnamen. Beim Hund heißen die gemeinsam geborenen Jungen Wurf; beim Haarraubwild ist Geheck der besondere Sammelname, während die Jungen von Hase und Kaninchen einen Satz bilden. Wölfen ausschließlich dem Wolf zuzuschreiben wäre ebenso zu eng wie setzen für alles Schalenwild — Schwarz- und Muffelwild haben ihre eigenen Wörter. Beim Federwild greift die Reihe überhaupt nicht: Dort wird gebrütet, und die Jungen schlüpfen.
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