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Transmission
Die Lichtdurchlässigkeit einer Optik: Gemessen wird mit Normlicht, wie viel des eintretenden Lichts das Glas wieder verlässt, getrennt nach einem Wert für Tages- und einem für Dämmerungslicht. Für den Ansitz in der Dämmerung ist eine hohe Transmission entscheidend.
In der Praxis
Gute Jagdgläser liegen heute bei etwa 90 Prozent und darüber, Spitzenmodelle etwas höher. Unterschiede von zwei oder drei Prozentpunkten sind am Objekt kaum wahrnehmbar; deutlich sichtbar werden erst größere Abstände, wie sie zwischen einfachen und hochwertigen Gläsern auftreten. Erschwerend kommt hinzu, dass Herstellerangaben nicht immer auf gleiche Weise ermittelt werden und Tages- und Dämmerungswert getrennt zu lesen sind.
Auf dem Ansitz entscheidet das Zusammenspiel mit der Austrittspupille. Ein Glas mit 56 Millimeter Objektiv und achtfacher Vergrößerung liefert sieben Millimeter Austrittspupille; die kann aber nur nutzen, wessen Auge sich noch entsprechend weit öffnet. Mit zunehmendem Alter geht die Pupillenweite zurück, dann bringt eine sehr große Austrittspupille weniger als hohe Transmission und sauberer Kontrast.
Eine hohe Dämmerungszahl sagt für sich genommen nichts über die Lichtdurchlässigkeit aus, da sie nur aus Vergrößerung und Objektivdurchmesser errechnet wird. Praktisch wirken Mehrschichtvergütung, Glassorten und saubere Linsen zusammen.
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