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Schweißriemen

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor

Der lange Riemen aus gefettetem Leder, meist sieben bis zwölf Meter, an dem der Hund auf natürlicher und künstlicher Schweißfährte arbeitet und geführt wird. Er wird an der Schweißhalsung eingehängt und verbindet Führer und Hund bei der Riemenarbeit.

In der Praxis

Praxisüblich sind acht bis zwölf Meter — genug, dass der Hund vor dem Führer arbeiten kann, ohne von ihm beeinflusst zu werden. Bei der Verbandsschweißprüfung muss der vollständig abgedockte Riemen dem Hund überwiegend auf mindestens sechs Meter gegeben werden; dauerhaft deutlich kürzer geführt, behindert er die selbstständige Fährtenarbeit.

Traditionell besteht der Riemen aus gefettetem Leder. Heute ist beschichtetes Kunststoffgewebe verbreitet, weil es nass nicht schwer wird und sich reinigen lässt. Eine Handschlaufe hat der Schweißriemen bewusst nicht: Wo der Hund plötzlich zieht oder der Führer stürzt, muss der Riemen aus der Hand können.

Geführt wird er über die Schweißhalsung oder über ein geeignetes Schweißgeschirr. Bei der Riemenarbeit läuft er durch die Hand, nicht um sie — der Führer gibt nach, wenn der Hund vorangeht, und nimmt auf, wenn er zurückkommt. Ein straff gehaltener Riemen überträgt jede Bewegung des Führers auf den Hund und macht aus der Nasenarbeit ein Ratespiel.

Verwandte Begriffe

Schweißhalsung Riemen Schweißfährte Schweißarbeit Riemenarbeit Schweißhund

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