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Schweißarbeit

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor

Die Arbeit des Hundes auf der Schweißfährte eines beschossenen Stückes Schalenwild. Sie ist der Kern jeder Nachsuche und wird meist am langen Schweißriemen geleistet; speziell dafür eingearbeitete Hunde sind die Schweißhunde.

In der Praxis

Nach dem Schuss beginnt der zweite Teil der Arbeit. Schweißarbeit ist die Arbeit des Hundes auf der Wundfährte eines verletzten Stückes Schalenwild. Sie beginnt regelmäßig als ruhige Riemenarbeit am langen Schweißriemen; wird das noch lebende Stück hoch, können Hatz, Stellen und Fangschuss folgen.

Die häufigste Frage ist die nach der Wartezeit, und eine feste Zahl gibt es nicht. Sie richtet sich nach den Pirschzeichen und den Umständen: Bei vermutetem Leber- oder Gescheidetreffer sind regelmäßig mehrere Stunden Ruhe nötig, während Lauf-, Kiefer- und andere Knochentreffer keine pauschal lange Wartezeit rechtfertigen.

Zwei Dinge sind wichtiger als jede Zahl. Erstens darf das Stück nicht beunruhigt werden — eine Kontrolle, ob es liegt, verlängert die Nachsuche oft um Stunden. Zweitens wird ein erfahrenes Nachsuchengespann unverzüglich verständigt und nicht spät; über Beginn, Nachtarbeit oder den folgenden Morgen entscheidet dessen Führer. Knappes Tageslicht verkürzt die erforderliche Ruhe nicht.

Verwandte Begriffe

Schweißfährte Schweißriemen Schweißhalsung Schalenwild Nachsuche Bayerischer Gebirgsschweißhund

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