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schrecken
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Rehwild vor
Das Ausstoßen eines Schrecklautes beim Schalenwild, wenn es gestört wurde. Bekannt ist vor allem das bellende Schrecken des Rehwildes, das oft mit Hundegebell verwechselt wird und dem Jäger meist verrät, dass er eräugt oder gewittert wurde.
In der Praxis
Schrecken ist der laute, bellende Warn- und Erregungslaut, am bekanntesten beim Rehwild und daneben bei weiteren Hirschartigen; beide Geschlechter schrecken. Wer ihn hört, weiß, dass das Stück etwas vermutet — ob es ihn eräugt oder gewittert hat oder etwas anderes bemerkte, sagt der Laut nicht.
Er wird gern mit Hundegebell verwechselt, vor allem von Spaziergängern und gelegentlich von Jägern in der Dämmerung. Eine sichere Hörregel, die beides trennt, gibt es nicht: Das Rehwild schreckt kürzer, härter und in unregelmäßigen Abständen, aber darauf allein ist kein Verlass — Gewissheit gibt am ehesten der Blick.
Jagdlich ist das Schrecken eine Auskunft in zwei Richtungen. Es verrät dem Jäger, dass etwas aufgefallen ist — und es verrät ihm zugleich, wo das Stück steht. Ein schreckendes Reh bleibt oft noch eine Weile stehen und äugt; wer sich dann nicht bewegt, bekommt gelegentlich doch noch eine Gelegenheit. Wer aufsteht, hat den Ansitz beendet.
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