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Schnalle

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Raubwild, Jagdhunde vor

Das äußere Geschlechtsteil des weiblichen Haarraubwildes und der Hündin. Der Begriff gehört zur Ansprache des Raubwildes, etwa beim Unterscheiden von Fähe und Rüde nach dem Fang oder Erlegen.

In der Praxis

Die Schnalle ist das äußere Geschlechtsteil des weiblichen Haarraubwildes und der Hündin. Der Begriff gehört zum Ansprechen: Fähe und Rüde lassen sich daran nach dem Erlegen sicher unterscheiden, am lebenden Stück dagegen kaum.

Genau darin liegt das jagdliche Problem. Beim Fuchs ist die Ansprache im Feld unsicher — Größe und Erscheinung überschneiden sich, und was aus der Deckung tritt, gibt selten den Blick frei, den man bräuchte. Wer im Frühjahr am Bau sitzt, muss deshalb damit rechnen, dass er eine führende Fähe vor sich hat, und im Zweifel ziehen lassen; die Welpen wären ohne sie verloren.

Sprachlich gehört die Schnalle zu einer Reihe, die nach Wildgruppen trennt: Beim Schalenwild heißt das Organ Feuchtblatt, bei der Bache daneben auch Rauschknospe. Ganz einheitlich ist die Zuordnung nicht — österreichische Prüfungsbehelfe verwenden Feuchtblatt teils nur für das wiederkäuende Schalenwild.

Verwandte Begriffe

erlegen anhalsen Schnepfenstrich Schnepfendreck Schnepfenbart Schnitthaar

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