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Prante

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Raubwild vor

Eine andere Form von Pranke: die Pfote bei Bär, Wolf, Luchs, Fuchs, Dachs und Wildkatze. Beide Ausdrücke werden gleichbedeutend verwendet; daneben ist auch die Schreibweise Brante gebräuchlich.

In der Praxis

Prante ist eine Nebenform von Pranke; gebräuchlich ist ebenso Brante. Gemeint ist die Pfote von Bär, Wolf, Luchs, Wildkatze, Dachs und Fuchs, mancherorts auch bei den Marderartigen. Die Schreibweisen stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Die Branten des Dachses verdienen einen eigenen Blick. Sie tragen besonders lange, kräftige Nägel, die nicht eingezogen werden können — Werkzeug für ein Tier, das weitverzweigte Baue gräbt und über Generationen erweitert. Entsprechend deutlich zeichnen sie im Trittsiegel ab; jagdsprachlich heißt es, der Dachs nagelt.

Damit gehört das Trittsiegel des Dachses zu den leichter anzusprechenden: breite Sohle, fünf Zehen — die allerdings nicht alle abdrücken müssen — und die Nägel deutlich davor. Wer im Frühjahr eine Röhre findet und wissen will, ob sie befahren ist, sieht zuerst auf den Boden davor: Frisch aufgeworfene Erde mit genagelten Trittsiegeln ist ein guter Hinweis, den man sich sonst erst über längere Beobachtung holen müsste.

Verwandte Begriffe

Pranke Dachs Fuchs Luchs Schwimmer schnüren

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