Start › Jagdlexikon › N › Nachbrunft
Nachbrunft
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde vor
Das Ausklingen der Brunft beim Schalenwild. Einzelne noch nicht beschlagene Stücke werden dann weiterhin vom männlichen Wild getrieben; die Nachbrunft folgt auf die Hauptbrunft, wie beim Federwild die Nachbalz auf die Hauptbalz.
In der Praxis
Nachbrunft nennt man das Ausklingen der Brunft beim Schalenwild: Einzelne noch nicht beschlagene Stücke werden dann weiterhin vom männlichen Wild getrieben.
Beim Rehwild ist genauer hinzusehen, als der Begriff nahelegt. Beobachtungen von treibenden Böcken im November und Dezember gibt es, und eine späte Brunft bei Geißen, die im Sommer nicht ovuliert haben, ist inzwischen belegt. Was sich nicht belegen lässt, ist eine regelmäßige zweite Brunft des Bestandes: Rehwild gilt im Grundsatz als einmal jährlich brunftig.
Für die Prüfung heißt das, den Begriff zu kennen und die Einschränkung mitzunennen. Für das Revier heißt es, dass ein treibender Bock im Spätherbst weder ein Irrtum noch die Regel ist — sondern der Ausnahmefall, den es gibt.
Verwandte Begriffe
Weiter im Register: alle Begriffe mit N · Jagdlexikon von A bis Z
Jagdsignale hören und lernen – die App
Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
Ein Angebot der NCN-NetConsulting GmbH · Facebook · Datenschutz
