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Fett

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Hasenartige sowie Biber und Bisam, Raubwild, Federwild vor

Fett heißt das auf dem Wildbret liegende Körperfett bei Hase, Kaninchen, Federwild und dem übrigen Haarraubwild. Beim Dachs und Schwarzwild heißt es Weiß, beim wiederkäuenden Schalenwild Feist und beim Seehund Speck; Schmalz ist eine zusätzliche traditionelle Dachsbezeichnung.

In der Praxis

Das auf dem Wildbret liegende Fett wird prüfungsüblich nach Wildart benannt: Feist beim Schalenwild außer Schwarzwild, Weiß bei Schwarzwild und Dachs, Fett bei Hase, Kaninchen, Federwild und dem übrigen Haarraubwild.

Der Dachs gehört damit nicht zu „Fett“, obwohl er Raubwild ist — Dachsweiß ist ein besonders gebräuchlicher Ausdruck. Einzelne Lehrwerke und Regionen verwenden daneben abweichende oder überlappende Bezeichnungen.

Zwei Sonderwörter stehen daneben. Schmalz ist für den Dachs und teilweise für das Murmeltier belegt; beim Seehund heißt es Speck. Und beim Schalenwild ist noch einmal zu trennen: Das Fett auf dem Wildbret heißt Feist, das an den inneren Organen Unschlitt. Beim Federwild bleibt es bei Fett; einen eigenen Ausdruck kennt die Jägersprache dort nicht. Die drei Grundwörter ordnen damit Wildartengruppen zu: Feist verweist auf Schalenwild außer Schwarzwild, Weiß auf Schwarzwild oder Dachs und Fett auf mehrere übrige Gruppen.

Verwandte Begriffe

Feist Speck Haarraubwild Schalenwild Schwarzwild Federwild

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