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Bruch

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Jagdethik vor

Der abgebrochene, meist benadelte Zweig als jagdliches Zeichen. Brüche kennzeichnen etwa den Anschuss oder warnen als Warnbruch; der Erlegerbruch ehrt den Schützen, der letzte Bissen wird dem Stück in den Äser gelegt. Als bruchgerecht gelten vielerorts Eiche, Erle, Fichte, Tanne und Kiefer.

In der Praxis

Der Bruch ist ein abgebrochener Zweig, der als Zeichen dient — ein überliefertes Verständigungsmittel der Jägerschaft neben dem Horn. Gebrochen wird er von Hand, nicht geschnitten; bruchgerecht sind überlieferte Baumarten wie Eiche, Erle, Fichte, Kiefer und Tanne.

Die Verwendung ist vielfältig und regional verschieden. Der Erlegerbruch ehrt den Schützen und wird ihm überreicht, der letzte Bissen kommt dem Stück in den Äser beziehungsweise Gebrech, der Anschussbruch markiert die Stelle des Schusses, und der Warnbruch weist auf eine Gefahr hin. Auch die Richtung, in die ein Bruch zeigt, und ob er mit der Bruchseite nach oben oder unten liegt, kann Bedeutung tragen.

Weil die Ausführung von Landschaft zu Landschaft abweicht, führt Auswendiglernen einer einzigen Fassung leicht in die Irre. Wer neu in ein Revier kommt, fragt besser nach, was dort üblich ist — das gilt als selbstverständlich und nicht als Zeichen von Unkenntnis.

Verwandte Begriffe

Anschuss Zeichen Stück Aujeszkysche Krankheit Bedenkliche Merkmale Streckelegen

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