Jagdsignale

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aufnehmen

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Hasenartige sowie Biber und Bisam, Jagdhunde, Rehwild vor

Aufnehmen bezeichnet beim Hund das Finden und Beginnen der Ausarbeitung einer Spur oder Fährte sowie beim Apportieren das Erfassen des Wildes mit dem Fang. Wild nimmt Äsung auf, wenn es Nahrung zu sich nimmt.

In der Praxis

Der Hund nimmt eine Spur oder Fährte auf, sobald er Witterung findet und mit ihrer Ausarbeitung beginnt — der Schweißhund etwa am Anschuss. Eine zweite Bedeutung gehört dem Wild: Es nimmt Äsung auf.

Eine dritte kommt aus dem Prüfungswesen und wird oft übersehen. Beim Apportieren nimmt der Hund gefundenes Wild in den Fang, bevor er es bringt; erst danach folgen das Bringen und das Ausgeben.

Der verbreitete Hinweis, scheinbar verlassene Kitze und Junghasen nicht aufzunehmen, ist als Verhaltensregel richtig gemeint, gehört aber nicht zur Wortbedeutung — und er gilt nicht ausnahmslos. Bei Verletzung oder konkreter Gefahr ist fachkundige Hilfe zu verständigen, und bei organisierter Kitzrettung werden Kitze vor der Mahd sehr wohl mit Handschuhen oder Gras aufgenommen, umgesetzt und danach wieder freigelassen.

Verwandte Begriffe

apportieren Fährte Äsung Austrittspupille wittern winden

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