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Absehen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdoptik vor
Die Zielmarke im Zielfernrohr, etwa als Fadenkreuz, Absehen 4 oder beleuchteter Leuchtpunkt. Es liegt in der ersten oder zweiten Bildebene; nur in der ersten vergrößert es sich beim Zoomen mit und deckt stets denselben Wildkörperanteil ab.
In der Praxis
Beim Vergleich zweier Zielfernrohre entscheidet weniger die Form der Zielmarke als die Frage, wofür sie gebraucht wird. Für den Ansitz auf weitere Entfernung ist eine feine Zielmarke sinnvoll, weil sie wenig vom Wildkörper verdeckt; auf der Drückjagd zählt dagegen ein grober, schnell erfassbarer Leuchtpunkt bei geringer Vergrößerung und großem Sehfeld.
Wichtig ist die Bildebene. In der ersten Bildebene wächst das Absehen mit der Vergrößerung mit, seine Unterteilungen behalten daher bei jeder Einstellung dieselbe Winkelbedeutung — praktisch beim Schätzen und beim Halten über Punkt. In der zweiten Bildebene bleibt es konstant groß und damit auch bei kleiner Vergrößerung gut sichtbar, seine Maßmarken gelten aber nur bei einer bestimmten, meist der höchsten Vergrößerung.
Bei Leuchtabsehen lohnt der Blick auf die kleinste Helligkeitsstufe: In der Dämmerung soll der Punkt nicht überstrahlen und das Wild überdecken. Eine Zielmarke, die man im Dunkeln nicht mehr sauber erkennt, entwertet auch ein lichtstarkes Objektiv.
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