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Terzel

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor

Der männliche Greifvogel in der Sprache der Falknerei. Der Name geht auf das lateinische tertius zurück, weil das Männchen um etwa ein Drittel kleiner ist als das größere Weibchen.

In der Praxis

Terzel heißt in der Falknersprache insbesondere das Männchen des Habichts und vieler Falken; das Sperbermännchen heißt Sprinz. Wörterbücher fassen den Ausdruck teils enger auf den Falken, die Falknerpraxis gebraucht ihn weiter.

Der Name geht über das italienische terzuolo auf lateinisch tertius zurück, „der Dritte“. Ob er auf den Größenunterschied zum Weib anspielt oder auf die alte Vorstellung vom dritten Ei des Geleges, ist nicht abschließend geklärt. Beide Erklärungen sind überliefert, bewiesen ist keine.

Die Größenlehre trifft jedenfalls nicht so genau zu, wie der Name nahelegt. Beim Wanderfalken wiegt der Terzel etwa 550 bis 700 Gramm, das Weib 900 bis 1100; in der Spannweite beträgt der Unterschied dagegen nur rund fünfzehn Prozent. Das weibliche Stück heißt in der Falknersprache übrigens Weib — Habichtsweib, Wanderfalkenweib.

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