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Jägersprache mit S
185 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.
Salzlecke
Eine Vorrichtung, in der dem Wild in Notzeiten Salz dargeboten wird.
Sasse
Das Lager des Hasen
Sattel
Großer, heller Fleck auf den Flanken des Muffelwidders
Satz
Die vom Hasen oder Kanin zur gleichen Zeit gesetzten Jungen
Sau
Allgemeine Bezeichnung für das Schwarzwild
Sauengold
Scherzhafte Bezeichnung für Mais
Saufeder
Ein Spieß, bestehend aus einem Holzschaft, der über Kreuz mit Riemen umwickelt ist. Er diente zum Abfangen des Schwarzwildes.
Saugloch
Die Drüse oberhalb des Weidlochs beim Dachs
Säule
Die äußerste der 10 Schwingpennen
Schabracke
Andere Bezeichnung für Sattel
Schaf
Das weibliche Stück Muffelwild
Schaft
Der Federkiel bzw. der untere Teil eines Haares.
Schaft
Die hölzernen Griffteile des Gewehres, der Saufeder und des Bäreneisens.
Schalen
Die Hufe des Schalenwildes – ihnen verdankt diese Wildgruppe ihren Namen. Zu sehen sind im Trittsiegel meist die beiden tragenden Schalen; bei tiefem Boden oder im Sprung zeichnen zusätzlich die Afterklauen ab.
schälen
Das Abziehen und Äsen der Rinde durch Elch-, Rot-, Dam-, und Muffelwild.
Schalenwild
Sammelbegriff für alles jagdbare Wild, was Schalen hat. Zum Schalenwild zählen: Die Hornträger (Rinder, Ziegen, Schafe), die Geweihträger (Hirsche) und das Schwarzwild (Schweine).
Schar
Die Vereinigung mehrerer Ketten, Schofe oder Flüge
scharf
Bezeichnung für angriffslustig oder mutig bzw. chalen des Wildes sind scharf, wenn sie noch nicht abgenutzt sind.
schärfen
Das Gewaff aneinander reiben bzw. mit dem Jagdmesser schneiden.
Scharwild
Die Geiße, Kitze und geringe Böcke des Gamswildes
Schaufel
Das Geweih des Elch- und Damwildes, wenn das Ende sich schaufelförmig verbreitert.
Schaufler
Elch- oder Damhirsch, wenn die Geweihstangen Schaufeln bilden.
Scheibchen
Fährtenzeichen beim Rothirschen. Die obere feuchte Schicht im Trittsiegel, die man vom darunterliegenden trockenen Boden abheben kann, wenn es nach längerer Trockenzeit etwas geregnet hat.
Scheibe
Andere Bezeichnung für Spiegel bzw. die Bezeichnung für die Nase beim Schwarzwild
Scheibe
Das Zielbild für das Schießen mit Hand- oder Faustfeuerwaffen
Schelle
Das Augenlied des Beizvogels
Scherenfalle
Eine scherenartig wirkende Knüppelfalle
Scherengebiß
Form des Hundegebisses, bei dem die Schneidezähne des Oberkiefers ein wenig über die des Unterkiefers hinaus greifen.
scherzen
Das Spielen des zum Hochwild gehörenden Haarwildes.
schieben
Beschreibt die Wachstumsphase des Geweihes oder Gehörns bei Hirschen oder Böcken.
Schießer
Die verächtliche Bezeichnung für einen Jagdscheininhaber, der unweidmännisch jagd.
Schild
Besonders gefärbte Fläche auf der Brust von Hühnervögeln bzw. die Flügel des Fasans bzw. andere Bezeichnung für Panzer.
schildern
Das Wachsen des den Schild bildenden Brustgefieders.
Schinder
Ein Jagdscheininhaber, der kein Weidmann ist.
Schirm
Ein Sichtschutz für den Ansitz auf dem Boden
Schlafbaum
Der Baum, auf dem Federwild regelmäßig übernachtet.
Schlag
Der Ruf der Wachtel bzw. das Knappen des Auerhahns bzw. ein Typ innerhalb einer Hunderasse.
Schlagbaum
Ein Fanggerät, das aus Knüppeln gebaut wird und sich besonders zum Fang von Mardern eignet.
schlagen
Unangenehmer Rückstoß des Gewehres beim Schuß.
Schlauch
Das hohle, auf dem Stirnzapfen des Schädels sitzende Horn bei Gams-, Muffel- und Steinwild.
schlecht
Andere Bezeichnung für schwach, gering, kränkelnd oder kümmernd
Schlegel
Der Hinterschenkel des Haarwildes
schlegeln
Beschreibt das schnelle Schlagen mit den Läufen, wenn ein tödlich getroffenes Stück Wild verendet.
schleichen
Langsame Annäherung des Raubwildes an seine Beute.
Schleier
Der Federkranz um den Augen der Weihen und Eulen
Schleife
Die gekrümmte Luftröhre des Auerhahns
schleifen
Lautäußerung des balzenden Auerhahns
Schleimsel
Andere Bezeichnung für das Gewölle
Schleppe
Ein Balg oder erlegtes Wild wird über den Boden gezogen, um Hunde auf dieser künstlich gelegten Spur arbeiten zu lassen.
Schleppjagd
Eine imitierte Parforcejagd, die hinter der Meute auf einer Schleppe geritten wird.
schliefen
Erdhunde oder Frettchen kriechen in den Bau.
Schloß
Die Verbindung der beiden Beckenhälften beim Schalenwild
Schloßtritt
Fährtenzeichen des Rothirsches. Es ist ein Trittsiegel in der Suhle oder im Bett des Hirschen, das beim Hochwerden von einem Hinterlauf abgedrückt wird.
Schlund
Die Speiseröhre des Schalenwildes
Schluß
Fährtenzeichen des Rothirsches. Er setzt den Hinterlauf genau in den Tritt des Vorderlaufes.
Schmal
Die Bezeichnung bei Elch-, Rot-, Dam-, Reh- und Muffelwild für ein Stück im zweiten Lebensjahr, z.B. Schmalreh oder Schmaltier.
schmeißen
Habichte und Sperber koten.
Schmelz
Ausscheidungen der Greifvögel
schmelzen
Fachausdruck aus der Beizjagd für das Koten der Beizvögel. Die Falknerei besitzt eine eigene, sehr alte Fachsprache, in der zahlreiche Vorgänge eigene Bezeichnungen tragen.
Schnalle
Das äußere Geschlechtsteil beim weiblichen Haarraubwild und beim Hund.
schnallen
Der Jagdgebrauchshund wird vom Riemen gelöst.
schnalzen
Lautäußerung des Auerhahns
schnarren
Das Rufen des Wachtelkönigs.
Schnecke
Das Horn des männlichen Muffelwildes.
Schneider
Ein Jäger, der auf einer Treibjagd oder Ansitzjagd kein Stück Wild geschossen hat.
Schneise
Für jagdliche Zwecke gehauener schmaler Waldweg.
Schnepfenbart
Das Haarbüschel auf der Fettdrüse am Pürzel der Waldschnepfe.
Schnepfendreck
Der Inhalt der beiden Blinddärme erlegter Schnepfen.
Schnepfenstrich
Das Ziehen der Waldschnepfe während der Balzzeit.
Schnitthaar
Die Haare des Wildes, die beim Eindringen des Geschosses in den Wildkörper abgetrennt werden und an der Anschußstelle liegen.
schnüren
Das Fortbewegen des Fuchses, des Wolfes und des Luchses, wenn sie ihre Pranten so hintereinander setzen, dass ihre Abdrücke eine gerade Linie bilden.
Schof
Die Familie der Enten und Gänse
schonen
Der Wildbestand einer Region wird pfleglich behandelt, indem er kaum bejagt wird bzw. Wild setzt einen Lauf infolge einer Verletzung nicht auf den Boden.
Schonzeit
Die gesetztlich festgelegte Zeit, in der das Schießen und Fangen der einzelnen Wildarten verboten ist.
schöpfen
Wild, Hund und Greifvögel nehmen Wasser auf.
Schrank
Fährtenzeichen des Rothirschen. Die Tritte der Fährte stehen nicht genau voreinander, sondern sind nach außen gerichtet.
schränken
Das kreuzweise Verbinden der Läufe erlegten Wildes zum erleichterten Transport bzw. das Aufsetzen der Läufe nach außen hin.
schrecken
Das Ausstoßen eines Schrecklautes beim Schalenwild, wenn sie gestört wurden.
schreien
Brunftrufe bei Elch-, Rot- und Damwild
schreiten
Das langsame Ziehen des Rothirsches.
Schritt
Fährtenzeichen des Rothirsches. Es ist der Abstand zweier Tritte voneinander. Der Schritt des Hirsches ist größer als der des Tieres.
Schrot
Kleine Metallkugel (meist Blei), die in einer Schrotpatrone enthalten sind und mit Flinten verschossen werden.
Schürze
Die Haare am äußeren Geschlechtsteil des weiblichen Rehwildes.
Schüssel
Das Lager der Trappen bzw. andere Bezeichnung für die Ohren des Schwarzwildes, besser und gebräuchlicher ist Teller.
Schüsseltreiben
Gemeinsames Essen während oder nach einer Gesellschaftsjagd.
schußfest
Ist ein Hund, der sich bei Schußabgabe völlig ruhig verhält.
schußhitzig
Ist ein Hund, der nach dem Schuß vorprellt, um sich zu dem geschossenen Stück Wild zu begeben.
schußscheu
Ist ein Hund, der sich bei der Schußabgabe erschrickt.
Schußzeichen
Alle optisch und akustisch wahrnehmbaren Zeichen wie Kugelschlag, Schußverhalten, Wildverhalten, Lautäußerungen, Pirschzeichen etc., die beim Wild nach Erhalt des Geschosses auftreten und den Sitz des Geschosses anzeigen
Schütte
Der Platz, an dem Futter für Schwarzwild, Fasanen und Rebhühner ausgelegt wird.
Schwanenhals
Fangvorrichtung für Raubwild.
Schwarte
Die behaarte Haut des Schwarzwildes und des Dachses.
Schwarzkittel
Anderer Ausdruck für Schwarzwild.
Schwarzwild
Andere Bezeichnung für das Wildschwein
Schweinsrücken
Der gekrümmte Schaftrücken eines Gewehres.
Schweiß
Das Blut von Wild und Hund, sobald es aus dem Körper austritt.
Schweißarbeit
Beschreibt das Suchen mit dem Hund eines beschossenen Stückes Schalenwild auf dessen Schweißfährte.
schweißen
Schweißen, das Austreten von Schweiß, Bluten beim Wild
Schweißfährte
Die kranke Fährte eines angeschweißten Stückes Schalenwild, in der oder neben der man Schweiß auffindet.
Schweißhalsung
Breite, nicht würgende Halsung mit drehbarem Wirbel.
Schweißhund
Hunderasse, die zur Nachsuche von Schweißfährten eingearbeitet worden ist.
Schweißriemen
Langer Riemen aus gefettetem Leder, an dem der Hund auf natürlicher und künstlicher Schweissfährte arbeitet und geführt wird (7 bis 12 m).
Schwimmer
Das Bein des Otters und des Seehundes
Schwinge
Die Flügel bei starkem Federwild und bei Beizvögeln
Schwungpenne
Die Schwungfeder des Beizvogels.
Seher
Die Augen von Haarraubwild, Hasen, Kaninchen und Murmeltier.
Sehfeld
Der Wert gibt an, wieviel Meter (Breite) man auf 100 Meter Entfernung durch eine Optik sehen kann.
Sensel
Die Außenflächen der Schalen
setzen
Das Gebären bei allem Schalenwild, außer beim Schwarzwild, aber auch bei Hase, Kaninchen und Seehund.
Setzkessel
Der Geburts- und Verbringungsort der Frischlinge.
Setzröhre
Eine Röhre außerhalb des eigentlichen Baus, in der die Kaninchenhäsin ihre Junge setzt und aufzieht.
Setzzeit
Die Zeit, in der das weibliche Schalenwild, außer dem Schwarzwild, sowie Hase und Kanin ihre Jungen gebären.
Sichel
Der Stoß des Birkhahnes.
Sichelrute
Die Rute des Hundes, die in ihrer gesamten Länge gekrümmt ist.
sichern
Die Sicherung der Schußwaffe wird betätigt. Eine versehentliche Schußabgabe der geladenen Waffe wird vermieden.
sichern
Wild prüft aufmerksam die Umgebung.
Sicherung
Die Vorrichtung, die eine Schusswaffe gegen ungewolltes Auslösen blockiert; auch Fallen besitzen eine Sicherung. Der sichere Umgang damit gehört zu den Grundlagen der Waffenhandhabung und ist fester Bestandteil der Jägerprüfung.
Sichtlaut
Der Hetzlaut des Hundes hinter Wild, das er sieht.
sitzen
Schalenwild ruht sich aus, ausgenommen Schwarzwild bzw. der Dachs hält sich im Bau auf bzw. andere Bezeichnung für das Brüten.
Skeet
Eine Disziplin des jagdlichen Flintenschießens, bei der Tontauben aus zwei verschiedenen Türmen herausgeworfen werden.
Speck
Das Fett des Seehundes
Spiegel
Die hellen Haare um das Weidloch von Rot-, Dam- und Rehwild bzw. der weiße Fleck auf dem Flügelbug von Auer- und Birkhahn bzw. die Querbinden auf den Schwingen verschiedener Vogelarten, z.B. Ente oder Eichelhäher.
Spiel
Der Stoß des Birkhahns und des Fasans
Spieß
Eine Endenlose Gehörn- oder Geweihstange.
Spinne
Das Gesäuge beim Rehwild und allen Hirscharten.
spissen
Lautäußerung des balzenden Haselhahns.
spitz
Ein Beizvogel in zu tiefer Kondition bzw. wenn Wild so steht, dass der Jäger nur die Vorder- oder Rückseite sehen kann.
Sporn
Eine andere Bezeichnung für Dorn.
sprengen
Das Wild mit Hilfe eines Jagdgebrauchshundes dazu veranlassen, aus dem Bett, Kessel oder Bau zu flüchten bzw. das Treiben der Ricke durch den Bock während der Brunft.
springen
Heranwechseln des Rehbockes auf das Blatten hin bzw. Luchs, Wildkatze, Marder, Hase und Kaninchen überwinden ein Hindernis.
Sprosse
Das Ende am Gehörn oder Geweih
Sprung
Der Zusammenschluß von mindestens drei Stücken Rehwild.
Spur
Abrücke der Pfoten bei Haarwild, außer beim Bären, Wolf und Luchs spricht man wie beim Schalenwild von Fährte, bei Federwild von Geläuf.
spüren
Das Suchen oder Sehen einer Spur.
Spurlaut
Der Hetzlaut des Hundes auf der Spur, ohne Sichtkontakt zum Wild.
spursicher
Eine Eigenschaft des Jagdgebrauchshundes, wenn er einer Spur oder Fährte sicher folgen kann.
Stand
Die Anzahl des Schalenwildes, das in einem Revier vorkommt bzw. der Ort, an dem der Auer- oder Trappenhahn regelmäßig balzt bzw. er Platz, an dem ein Schütze bei einer Treibjagd auf Wild wartet.
Standarte
Der Schwanz des Fuchses oder Wolfes, auch als Lunte bekannt.
Ständer
Die Beine von Schnepfe, Bekassine und Rebhuhn.
Standhauer
Ein schwerer und kurzer Hirschfänger
Standlaut
Der Laut, den ein Jagdgebrauchshund gibt, wenn er ein Stück Wild gestellt hat.
Standvisier
Ein für eine bestimmte Entfernung eingeschossenes, feststehendes Büchsenvisier.
Standvögel
Bezeichnung für alle Vögel, die Winter wie Sommer in der Nähe ihrer Brutplätze verbringen.
Standwild
Bezeichnung für Wild, das sich ständig in einem Revier aufhält.
Stange
Eine Hälfte des Gehörns oder Geweihs.
Stangenelch
Ein Elchhirsch, der keine Veranlagung zur Schaufelbildung hat.
Stänker
Scherzhafte Bezeichnung für den Iltis.
stark
Eine weidmännische Bezeichnung für groß oder schwer.
stäuben
Andere Bezeichnung für hudern bzw. Hühnervögel koten.
stechen
Das Aufeinanderstossen männlicher Schnepfen mit den Schnäbeln während des Balzfluges bzw. der Dachs sticht oder wurzelt nach Erdmast bzw. die Waldschnepfe sticht oder wurmt nach Würmern.
stechen
Das Betätigen des Stechers einer Büchse - das Spannen des Stechschlosses..
Stecher
Der Abzug der Büchse, der das Stechschloß spannt.
Stecher
Der Schnabel aller schnepfenartigen Vögel.
stecken
Schwarz- oder Raubwild befinden sich in einer Deckung.
stehen
Waldhühner sitzen auf Bäumen bzw. der Jagdgebrauchshund verharrt vor Wild bzw. Beizvögel sitzen auf einem Gegenstand bzw. das weibliche Schalenwild lässt den Beschlag zu.
Steig
Ein Paß im Getreide
steigen
Gams- und Steinwild klettern im Gebirge nach oben.
Steine
Die Hoden beim männlichen Schwarzwild.
Steingeiß
Das weibliche Stück Steinwild
Steiß
Der Schwanz der Bekassine und Federwildarten, die nur einen sehr kurzen Schwanz haben.
stellen
Eine Falle wird zum Fangen vorbereitet bzw. starkers oder wehrhaftes Wild wird durch einen Jagdgebrauchshund zum Stehenbleiben veranlaßt.
Stellholz
Ein Teil der Abzugsvorrichtung mancher Fallen
Stemmer
Die Nagezähne des Bibers
Stern
Eine andere Bezeichnung für die Iris
Stich
Die Halsgrube an der Vorderseite der Brust bei allem Haarwild.
stieben
Das schnelle Fliegen der Rebhühner.
stochern
Das unsichere Arbeiten des Vorstehhundes.
Stoß
Der Schwanz aller größeren Federwildarten, außer beim Birkhahn und Fasan.
Strecke
Die zahlenmäßige Gesamtheit der auf einer Jagd erlegten Tiere oder die eines Jagdjahres bezogen auf einen Jagdbezirk.
strecken
Eine andere Bezeichnung für das Erlegen.
streichen
Das Fliegen aller Federwildarten bzw. das Fliegen des Beizfalken in horizontaler Richtung.
Streife
Eine Treibjagd, bei der die Schützen und Treiber in einem nach vorne offenen Viereck vorgehen.
streifen
Das Abziehen des Balges bei Hase, Kaninchen, Bisam, Wiesel, Marder, Iltis und Fuchs.
streuen
Eigenart eines Flintenlaufes, der die Schrotgarbe schlecht zusammenhält.
streunen
Unbefigtes und unbeaufsichtigtes Umherlaufen von Hunden oder Hauskatzen in einem Revier.
Strohsche-Zeichen
Es dient als Alterskennzeichen des Junghasen bis zu einem Alter von maximal 8-9 Monaten. Beim Junghasen ist an den unteren Abschnitten seiner Vorderläufe auf der Außenseite eine knorpelige Verdickung.
Stück
Die allgemeine Bezeichnung für Wild, wenn man dessen Geschlecht nicht angeben kann oder will.
Stummelrute
Der Schwanz des Luchses und von kupierten Hunden.
stürzen
Das Zusammenbrechen des Wildes im Schuß bzw. eine andere Bezeichnung für das Gründeln.
Stutzen
Eine Büchse mit einem kurzen Lauf.
Suche
Das planmäßige Suchen des Jagdgebrauchshundes nach Wild.
Suhle
in schlammiger Wassertümpel oder Sankuhle, in der sich Rot- und Schwarzwild wälzen, um Parasiten zu bekämpfen.
suhlen
Das Wälzen von Rot-, Sika- und Schwarzwild in der Suhle.
Sulze
Eine andere Bezeichnung für die Salzlecke.
Sumpfwild
Eine Bezeichnung für Federwild, das in Sümpfen lebt.
Zum Anhören: die App
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