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Rute
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde, Raubwild vor
Der Schwanz des Hundes und des Haarraubwildes, sofern nicht die Lunte des Fuchses oder Marders gemeint ist; daneben bezeichnet Rute auch das männliche Glied von Hund und Haarraubwild. Beim Schalenwild heißt der Schwanz Wedel, beim Hasen Blume.
In der Praxis
Kaum ein Körperteil trägt in der Jägersprache so viele Namen wie der Schwanz. Rute ist unter anderem beim Hund, Wolf, Iltis, Wiesel und Fischotter gebräuchlich; beim Luchs spricht man wegen der Kürze von der Stummelrute.
Beim Fuchs heißt er Lunte, regional auch Standarte. Beim Marder stehen Rute und Lunte nebeneinander. Der Dachs trägt den Pürzel oder Bürzel wie das Schwarzwild; Zain ist dafür eine ältere, regionale Bezeichnung. Hase und Kaninchen tragen die Blume — beim Fuchs dagegen meint Blume nur die helle Luntenspitze.
Beim Schalenwild heißt er Wedel, ausgenommen das Schwarzwild mit seinem Pürzel; beim Federwild greift mit Stoß und Spiel eine ganz andere Ordnung. Schwanz bleibt daneben der zoologische und allgemeinsprachliche Ausdruck und ist nicht falsch — in der Prüfung wird jedoch der jeweils gelehrte Fachausdruck erwartet, und der schwankt regional stärker, als die Übersichten vermuten lassen.
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