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Perlen
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Rotwild, Rehwild vor
Die unregelmäßigen Erhebungen an den Stangen von Geweihen und Gehörnen. Eine starke Perlung gilt bei der Trophäenbewertung als Schönheitsmerkmal, etwa beim Rehbockgehörn; die Furchen dazwischen stammen von den Blutgefäßen des Bastes.
In der Praxis
Perlen heißen die unregelmäßigen Erhebungen auf der Oberfläche der Stangen. Sie entstehen durch Ablagerungen an der Außenseite, und die Furchen dazwischen zeichnen den Verlauf der Blutgefäße nach, die während des Wachstums im Bast lagen. Wer eine gefegte Stange in der Hand hält, sieht also die Zeichnung des Bastes, der einmal darüberlag.
Für die Trophäenbewertung ist die Perlung ein Schönheitsmerkmal. Beim Rehbock wird sie eigens mit Punkten bedacht, beim Rothirsch fließt sie in die Schönheitswertung ein. Eine grobe, weit heraufreichende Perlung gilt als Zeichen eines starken Stückes.
Fürs Ansprechen taugt sie kaum — auf Schussentfernung ist die Perlung nicht zu beurteilen. Ihr Wert liegt nach dem Erlegen: Zusammen mit Rose, Auslage und Masse ergibt sie das Bild, an dem eine Trophäe gemessen wird.
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