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meckern
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild, Muffelwild vor
Der durch die Stoßfedern erzeugte Ton des Bekassinenmännchens im Balzflug beziehungsweise der Lockruf von Schafen und Lämmern beim Muffelwild. Wegen des meckernden Balzgeräuschs trägt die Bekassine den volkstümlichen Namen Himmelsziege.
In der Praxis
Der Ton, dem die Bekassine ihren alten Namen Himmelsziege verdankt, kommt nicht aus dem Schnabel. Er entsteht mechanisch, im Balzflug: Der Vogel steigt auf und geht in einen schnellen, flachen Sturzflug über. Zu hören ist das vor allem in der Dämmerung über Feuchtwiesen, Nass- und Moorflächen.
Vor allem das Männchen spreizt dabei das äußerste Steuerfederpaar ab. Im Fahrtwind flattert die hintere Fahne dieser Federn; Wirbelablösung erzeugt den Laut, dessen Tremolo durch die Flügelbewegungen moduliert wird. Erzeugt wird er also von einem einzigen Federpaar, nicht vom ganzen Stoß.
In Deutschland gehört die Bekassine nicht zum Wild nach dem Bundesjagdgesetz und ist als europäische Vogelart besonders geschützt. Eine reguläre österreichische Schusszeit besteht derzeit nur im Burgenland, vom 16. August bis 30. November. Die sichere Unterscheidung von anderen Schnepfenvögeln bleibt deshalb überall praxisrelevant.
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