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Henne
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Federwild vor
Das weibliche Tier aller Hühnervögel wie Auer-, Birk-, Hasel- und Fasanenwild. Das männliche Stück heißt Hahn. Die Henne ist meist unscheinbarer gefärbt als der Hahn und vielerorts ganzjährig geschont.
In der Praxis
Henne heißt das weibliche Stück bei allen Hühnervögeln. Sie ist unscheinbar gefärbt, und das ist kein Mangel, sondern ihre wichtigste Eigenschaft: Sie brütet am Boden, meist allein, und ihre Tarnung entscheidet über den Bruterfolg. Eine auffällig gefärbte Henne wäre auf dem Gelege deutlich schlechter dran.
Beim Ansprechen ist das die eigentliche Schwierigkeit. Was gut getarnt am Boden drückt, tritt spät heraus und ist im Aufstehen schnell verwechselt — beim Fasan der klassische Fall, wo Henne und junger Hahn im Herbst nicht in jeder Beleuchtung sicher zu trennen sind. Wer nicht sicher ist, lässt streichen.
Geschont wird sie vielerorts, aber nicht aus einer allgemeinen Regel heraus: Bei den Raufußhühnern folgt es schon aus dem Schutzstatus, beim Fasan aus dem Landesrecht und dem Reviergebrauch. Wie weit die geschlechtsselektive Bejagung überhaupt reicht, steht beim Stichwort Hahn.
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