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halten
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor
Der Hund verfolgt eine Fährte oder Spur und bleibt auf ihr. Ein Hund, der die Fährte hält, wechselt nicht auf Verleitfährten anderer Stücke — die Grundlage der Fährtensicherheit bei der Nachsuche.
In der Praxis
Eine Fährte halten heißt, ihrer Witterung sicher und fährtengetreu zu folgen und sich durch Schwierigkeiten oder konkurrierende Witterung nicht dauerhaft abbringen zu lassen. Kurzes Prüfen einer kreuzenden Fährte ist noch kein Verlassen, solange der Hund selbstständig zur richtigen zurückfindet.
Eine Verleitfährte ist die Fährte oder Spur anderen, meist gesunden Wildes, die die auszuarbeitende Wund- oder Prüfungsfährte kreuzt oder berührt. Verleiten heißt, dass der Hund diese fremde Witterung annimmt und ihr statt der gerechten Fährte folgt. Nicht dasselbe ist der Widergang: Dabei zieht das nachgesuchte Stück auf seiner eigenen Fährte zurück.
Ein eigenes Prüfungsfach ist das Halten gewöhnlich nicht; es zeigt sich in der Riemenarbeit als Fährtentreue oder Fährtensicherheit. Geprüft wird auf künstlichen wie natürlichen Fährten, und gerade natürliche Wildwechsel erzeugen Verleitungen. Wie bei erkennbarem Abkommen einzugreifen oder neu anzusetzen ist, bestimmt die jeweilige Prüfungsordnung.
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