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Gebäude

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Jagdhunde vor

Die Körperform des Hundes. Bei Zuchtschauen und Formbewertungen wird das Gebäude des Jagdhundes beurteilt, etwa Rückenlinie, Winkelungen und Brusttiefe; ein korrektes Gebäude ist Voraussetzung für ausdauernde jagdliche Arbeit.

In der Praxis

Gebäude ist der gesamte Körperbau des Hundes, nicht ein einzelnes Merkmal. Bei Zuchtschauen und Formbewertungen wird es beurteilt, im Stand und in der Bewegung, und zwar immer am Standard der jeweiligen Rasse — ein gutes Gebäude ist kein absoluter Wert.

Beurteilt werden Format und Proportionen, Widerristhöhe und Körperlänge, Knochenstärke und Bemuskelung, Halsansatz und Widerrist, die Oberlinie mit Rücken, Lende und Kruppe, Brustbreite und Brusttiefe, Rippenwölbung und Bauchlinie.

Dazu kommen Vorder- und Hinterhand mit der Stellung der Läufe, die Winkelung von Schulter, Knie und Sprunggelenk, Ellenbogen, Pfoten und Rutenansatz. Am Ende steht das Gangwerk: Vortritt, Schub und Parallelität in der Bewegung. Für den jagdlichen Gebrauch zählt das Gebäude, weil es den Hund zu seiner rassetypischen Arbeit befähigen muss — je nach Einsatz etwa auf der Nachsuche, im Wasser oder am Bau.

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