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Geäfter

Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde vor

Die nach hinten stehenden Klauen oberhalb der Schalen beim Schalenwild, auch Afterklauen genannt. Im Trittsiegel zeichnet sich das Geäfter meist nur bei flüchtigem Wild, auf weichem Boden oder bei starken Stücken ab — ein wichtiges Fährtenzeichen.

In der Praxis

Das Geäfter sind die nach hinten stehenden Klauen oberhalb der Schalen, auch Afterklauen genannt. Im Trittsiegel zeichnet es sich nicht immer ab — und wann es das tut, ist die eigentliche Auskunft.

Beim vertraut ziehenden Reh auf festem Boden drückt es sich gewöhnlich nicht ab. Sichtbar wird es, wenn das Stück tief einsinkt, also auf weichem Boden oder im Schnee, und häufig bei schneller Flucht, wenn die Schalen stärker belastet und gespreizt werden. Ein Trittsiegel mit Geäfter sagt deshalb weniger über das Stück als über die Umstände: Untergrund und Gangart.

Eine verbreitete Zuspitzung geht zu weit: Ein starkes Stück sinkt zwar eher ein, aber daraus wird keine verlässliche Regel und schon gar kein Geschlechtsmerkmal. Wer Fährten liest, nimmt das Geäfter als einen Hinweis unter mehreren — zusammen mit Größe, Schrittlänge und dem Bild über eine längere Strecke.

Verwandte Begriffe

Fährtenzeichen Trittsiegel Schalenwild Schalen geschlossen Afterklaue

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