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Jägersprache mit E
37 Begriffe – von der Jagdpraxis bis zur Prüfungsvorbereitung.
edel
Ein Ausdruck, der für alles angewendet wird, was im weidmännischen Sinne gut und schön ist.
Edelmarder
Andere Bezeichnung für den Baummarder
Ehrenlauf
Der rechte Vorderlauf des parforce gejagten Hirsches. Galt früher als Trophäe und wurde dem würdigsten Jagdgast überreicht.
Eichelmast
Die Früchte der Eiche, die dem Schwarzwild als Nahrung dienen.
einfahren
Beschreibt baubewohnende Wildarten, die in ihren Bau hineinkriechen.
Einfahrt
Der Eingang eines Baues
einfallen
Das Niederlassen von Federwild auf Boden, Baum oder Wasser
eingehen
Niederwild, das auf natürliche Weise (z.B. Krankheit) ohne Fremdeinwirkung umkommt.
eingeronnen
Beschreibung für eine Fährte, die durch Witterungseinflüsse verwischt wurde.
Eingriff
Die Vertiefung , die Wild beim Ziehen oder Flüchten mit den Schalen, Klauen oder Waffen in den Boden drückt.
einjagen
Hunde sind eingejagt, wenn sie bei der Jagd gut zusammenarbeiten.
einschieben
Das Niedertun von Schwarzwild in dem Kessel, auch einkesseln genannt.
Einschlag
Fährtenzeichen bei Rothirschen. Der Hirsch schneidet mit den Schalen Grashalme ab, die später abfallen.
einschlagen
Das Ausheben eines Schachtes beim Fuchs- oder Dachsbaues, wenn der Hund im Bau festliegt.
Einschuß
Die Stelle, an der das Geschoß in den Wildkörper eingedrungen ist.
einschwingen
Das Niederlassen von größerem Federwild, Greifvögeln und Fischreihern auf einem Baum
Einstand
Der schützende und regelmäßige Aufenthaltsort eines Stück Schalenwild im Revier
Einstecklauf
Ein kleinkalibriger Büchsenlauf, der in einen großkalibrigen oder Flintenlauf eingesetzt werden kann.
Einstieg
Die Stelle, an der ein Otter oder Biber in das Wasser geht.
Einwechsel
Die Stelle, an der Schalenwild in eine Dickung oder ähnliches eingewechselt ist.
Einzeljagd
Sammelbegriff für Jagdarten, die der Jäger alleine ausübt, d.h. die nicht auf dem Zusammenwirken mehrer Jäger und/oder Treiber beruhen.
Eiruhe
Die z.T. monatelange Unterbrechung der Entwicklung des Embryos, wodurch die Tragzeit verschiedener Wildarten wie z.B. Rehwild, Dachs, Marder, Hermelin und Seehund verlängert wird, damit die Aufzucht der Jungtiere in die klimatisch günstige Jahreszeit, den Frühling, fällt. Auch Vortragezeit oder Keimruhe genannt.
Eisen
Die Sammelbezeichnung für eiserne Fangvorrichtungen.
Eissproß
Das zweite, über dem Augsproß abgezweigte Ende beim Rothirschgeweih.
Eissprossenzehner
Auch Gabelzehner genannt. Die Bezeichnung für einen Rothirsch, dessen Stangen jeweils Aug-, Eis-, Mittelsprossen und am oberen Ende Gabeln tragen.
Ejektor
Die Vorrichtung an Kipplaufwaffen, die automatisch die Patronenhüsen auswirft.
Ende
Alle sproßähnlichen Auswüchse an Geweih und Gehörn
Entenlocke
Ein zum Anlocken der Wildenten verwendetes Lockinstrument.
Erdhunde
Die Sammelbezeichnung aller Hunde, die zur Jagd am Bau Verwendung finden.
Erdmast
Insektenlarven, Engerlinge, Mäuse, Wurzeln und Pilze, nach denen Schwarzwild bricht und der Dachs wurzelt oder sticht - auch Untermast genannt.
Erfüllung
Fährtenzeichen des Rothirschen. Andere Bezeichnung für Hinterlassen oder Zurückbleiben.
erheben
Wenn der Bär sich auf die Hinterbranken setzt und den Oberkörper aufrichtet.
erkalten
Wenn eine Fährte oder Spur die Witterung verliert.
Erlebnisjagd
Die Bezeichnung für eine Jagdausübung, die den Jäger stark und nachhaltig beeindruckt.
erlegen
Die Bezeichnung, wenn auf weidmännische Weise ein Tier getötet wurde.
Erpel
Männliche Wildente
Erpelfeder
Auch Erpellocke genannt. Die nach oben gekrümmten Federn am Stoß des Stockentenerpels.
Zum Anhören: die App
Alle Jagdhornsignale und Tierstimmen lassen sich in der App anhören – dazu Prüfungstrainer, Favoriten und Offline-Nutzung im Revier.
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