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breit
Prüfungsstoff kommt im Jungjägerkurs u. a. bei Allgemeine Jagdkunde, Waffen und Schießwesen, Jagdethik vor
Ein Stück Wild steht breit, wenn es dem Schützen die volle Körperseite zuwendet. Nur das breit stehende Stück bietet das sichere Ziel für den Kammer- oder Blattschuss; auf spitz oder schräg stehendes Wild wird der Schuss besser nicht angetragen.
In der Praxis
Breit steht ein Stück, wenn es dem Schützen im Wesentlichen seine Körperseite zeigt. Die Gegenlagen heißen spitz von vorn und spitz von hinten; dazwischen liegen die schrägen oder viertelnden Stellungen.
Blattschuss bezeichnet einen Treffer im Bereich des Schulterblattes oder knapp dahinter in die Kammer; für einen möglichst wildbretschonenden Kammerschuss wird gewöhnlich knapp hinter das Blatt gehalten. Der Zielbereich liegt in der Herz-Lungen-Region, im unteren bis mittleren vorderen Brustkorb.
Rechtwinklig muss das Stück nicht stehen, und nicht jeder andere Winkel verbietet den Schuss. Zu meiden sind frontale und hintere Längsschüsse, extreme Schrägwinkel, eine verdeckte Kammer, übereinanderstehende Stücke und jeder Schuss ohne sicheren Kugelfang. Bei viertelnder Stellung müssen Haltepunkt und gedachter Schusskanal dem Winkel und der Anatomie angepasst werden. Lässt sich ein sicherer Verlauf durch Herz und Lunge nicht zuverlässig beurteilen, unterbleibt der Schuss.
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